Es ist wieder viel passiert nach unserem letzten Besuch in Deutschland, wo Tjerk auf dem MELEZ Festival in Bochum eine besondere Vorstellung spielte. Nicht nur ist Tjerk mit seiner Vorstellung unterwegs, es gibt auch neue Pläne für 2011! Hier eine kurze Zusammenfassung:
Gestern Abend sind Tjerk und Peter in Stara Zagora in Zentral-Bulgarien angekommen. Wir suchen jetzt eine Fahrt nach Edirne für morgen (Montag 28. Juni). Bitte kontaktieren Sie uns unter +359-89 69 13 798, wenn Sie uns helfen können dorthin zu gelangen.
Duran Duran, Billy Ocean, Feargal Sharkey, Salt’n’ Pepa, Kajagoogoo, Cyndi Lauper, Rick Astley: Wir sind schon seit einer Woche in Serbien und was uns, außerhalb des Fleischkonsums auffällt, ist die Musik. Überall hören wir Hits aus den Achtzigern, auch –oder sollen wir sagen vor allem – an der Tankstelle. Dass macht das Trampen gar nicht unangenehm.
Wir stehen in der Hauptstadt Serbiens. Alles ist hier größer, schneller und dynamischer als sonst irgendwo in Serbien. So wie eine Hauptstadt seien soll? Auch während dieser Reise geht der Zirkus auf jeder location wieder los, so auch in Belgrad. Es ist schön hier ein paar Tage an unserem Campingplatz zu bauen. Die erste Übernachtung vor dem Sava Center war prima aber etwas einfach: keine Dusche, keine Toilette, kein fließend Wasser und kein Schatten. Sobald wir telefonisch „den besten Platz der Stadt“ angeboten kriegen, brechen wir gleich auf.
Heute um 16.00Urh wird das Match Serbien-Ghana gespielt. Wichtig also um rechtzeitig Novi Sad zu erreichen, wegen dem Verkehr. Ausgestattet mit einem„ Auto-Kuka-Ilok“ auf einem Pappkarton, stehen wir am Wegrand. Die frühen Besucher der Terrasse von Café Piramide sehen sich voller Erstaunen unsere Tramperkünste an. Je mehr Kilometer wir schon hinter uns haben, je auffälliger sieht unsere Reise aus – und das wirkt in unserem Vorteil.
Früh aus den Federn, Frühstück in der Sonne und jetzt schieben! Fünfzig Meter bis zur Zollstation. Ich hatte viel Bürokratie erwartet, aber die ungarischen Zollbeamten kamen mit Photokamera’s bewaffnet nach draußen um die ganze Szene zu photographieren. Gastfreundlich wurde uns was Kleines zum trinken angeboten und nach einem kleinen Konzert durften wir weiter schieben bis zur kroatischen Grenze. Da durften wir nach ein paar erstaunten Blicken, ein paar Stempeln in unsere Pässe offiziell die Europäische Union verlassen.
Als Peter und ich Freitagabend, den Wohnwagen schiebend, die letzten Meter in Ungarn zu Fuß ablegten, kam der Besitzer der letzten Raststätte vor der Grenze erstaunt fragen wo die Reise hinführte. Obwohl er mangelhaft Deutsch sprach, wurde deutlich dass einer seiner Freunde innerhalb einer halben Stunde kommen würde, und vermutlich ein Auto mit Zughaken hätte. Dieser Freund könnte uns vielleicht über die Grenze fahren.
Dienstagmorgen: 07.30 Uhr. Trotz der kurzen Nacht bin ich früh wach. Es ist schon ziemlich warm und dass hilft mir von dem Wohnwagenbett hoch zu kommen. Schnell dusche ich mich draußen am Stadtstrand und mache mir danach einen starken Kaffee mit der Gasflamme Espressomaschine. Gleich werden Cordula und Jens mit der Kamera kommen. Wir trinken grade unseren Kaffee auf dem Parkplatz im Schatten der hohen Bäume, als unsere neuen deutschen Freunde in ihrem Mietwagen –ohne Zughaken – ankommen. Dragan, Biljanas Bruder, hat angeboten uns mit dem Wohnwagen bis zur ersten Tankstelle Richtung Autoweg zu fahren. Es hat sich herausgestellt dass das Wohnwagentrampen aus dem Stadtzentrum heraus praktisch unmöglich ist.
Seit gestern habe ich ‘Feliz Novi Sad’ durch mich selber entartet in meinem Kopf. Ein spanisches Weinachten ist aber weit weg. Wir sind auf einer wunderschönen Lokation gelandet, mitten im serbischen Sommer. Wir stehen direkt am Strand der Donau, wo das Wasser übrigens ungeahnt hoch steht. Eine Schwimmbucht mit vielen hölzernen Kiosken, Terrassen, Sportfeldern und Wiesen zum Sonnenbaden. Abends sammelt sich hier die Hälfte der Einwohner von Novi Sad um sich in der Freiluft die WM anzuschauen. Noch später wird der Strand zu einer ‚Lovers Lane’. Farbige Lichter, Essen und Trinken auf der Terrasse, ein rumgehendes Zigeunerorchester, erinnert mich an die Atmosphäre des Festivals „de Parade“ (reisendes Theaterfestival in den Niederlanden) und einen Boulevard am Strand.
Im Schatten großer Linden steht auf einem einfachen Parkplatz ein blau-grüner niederländischer Wohnwagen, ohne Auto. Ein Spielplatz mit robustem Holzspielzeug, ein paar Häuser von Mauern umringt und dahinter Felder mit Sommerpflanzen. Vögel zwitschern, Grillen zirpen. Die Sonne scheint kräftig, die Luft ist warm und schwül. » Lees meer…
Samstag so um 15:00 Uhr verlässt der Wohnwagen Pécs, Kulturelle Hauptstadt 2010. Mit Hilfe von Remco Timmermans, der während der Anhängerkupplung gesucht Reise die dritte Fahrt anbot, fuhr ich nach Bratislava in der Slowakei. Später an der Grenze wurden wir durch die Zollbehörde angehalten und musste der Wohnwagen kontrolliert werden. » Lees meer…
Heute habe ich in Erzsébet, nicht weit weg von Pécs, das Fliesemuseum besucht Man könnte denken daß das nicht so interessant wäre , aber wenn man sich die farbreichen Mosaiken und originalen Bodendekorationen zusammen anschaut, dann ist daß doch wirklich sehr schön. Ich freue mich hier in Ungarn sehr an den Dekorationen, den Häusern und dem Mobiliar. » Lees meer…
Frühmorgens wurde wieder auf der Wohnwagentür geklopft. Zwei Polizisten: Wer sind Sie und was machen Sie hier? Nach meiner Erklärung und Beratung mit dem Präsidium wurde meinen Aufenthalt am berühmtesten Platz Ungarns für kurze Zeit erlaubt. Ich war erleichtert wenn die beiden Polizisten mit einem Lächeln auf ihren Gesichtern fortgingen. » Lees meer…
Eine kurze Nacht. Ich bekam noch viele Sms-Nachrichten daß die ‘Anhängerkupplung gesucht Reise’ in der holländischen nationalen Tageschau war. Heute morgen eine Nachricht von Peter und Sabine Visvader mit dem Angebot den Wohnwagen weiter zu ziehen in der Richtung nach die ungarische Grenze. » Lees meer…
Eine Folge des Wohnwagentrampens ist, dass man nicht weiß wann, mit wem man wo ist. Daher kann es manchmal lange dauern bevor man an einem bestimmten Ort ‘landet’. Emanuels Cecchella hatte uns in Linz mitgenommen und gesagt: “Ruf mich an wenn du in Wien bist”. » Lees meer…
Manchmal vergest man Sachen die man schon einmal gelernt hat. Direkt an einem Fluß verbleiben ist ein phantastisches Erlebnis – an einer Seite das Lentos Art Museum und an der andere das Ars Electronica Center – aber es gibt dort oft auch viel Wind. » Lees meer…
Heute morgen wachte ich auf zwischen der beschneiten Hügel von Autohof ‘Haag’. Ein Photograph von ‘Der Kronen Zeitung’ (die Größte Zeitung von Österreich) besuchte uns – nach viele Anrufen ‘Wo seid ihr?’ – und wir begegnen Peter Mandl und seiner Kollege Thomas Nikolopoulos. Peter und Thomas haben ein Geschäft in Standbau und sind heute morgen früh aus Essen zurück gefahren. » Lees meer…
Gestern sind wir sehr weit gekommen. Wie so oft fing es auch gestern wieder mit kleinen Strecken an und später kamen dann auch die längeren Strecken. Die erste Fahrt war wohlgemerkt 100 Meter. Mit drei Männern und eine ältere Frau haben wir den Wohnwagen einen kleinen Hügel hochgeschoben, zwischen zwei Benzinstellen, damit wir gut zu sehen waren. » Lees meer…
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