19 januari 2012 20:38
Unterwegs!
Das Theaterprogramm das Tjerk Ridder von seiner Wohnwagentrampreise gemacht hat, wird viel unterwegs sein dieses Jahr!
In Januar hat er bisher Shows gespielt in Utrecht und Rotterdam (Goethe-Institut), die naechste Monate folgen u.a Amsterdam (21. Februar) und Bruessel (13. Maerz).
Interesse um das Programm (auch auf deutsch!) zu buchen fuer euer Festival, Theater oder Event? Sag uns Bescheid, via unseren Live-Agentur, HH Producties in Amsterdam.
Interesse um das Buch auf deutsch zu verlegen? Sagen Sie unserem Literaturagentur, Schoneburg in Berlin, Bescheid.
Interesse das Buch zu bestellen? Sagen Sie uns Bescheid!
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Domstad aan zee
21 november 2011 03:16
2. Auflage!
Wir koennen stolz melden, das Buch und DVD – in August 2011 erschienen in Eigenverlag – haben die 2.Auflage erreicht! Interesse das Buch zu erhalten oder jemandem fuer Weihnachten zu schenken? Nehmen Sie kontakt mit uns auf, via den Kontaktformular!
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Domstad aan zee
26 oktober 2011 15:33
Buch und DVD!
Wir sind stolz darauf, melden zu koennen, es gibt jetzt ein Buch mit DVD von der unglaublicher Reise ‘Anhaengerkupplung Gesucht!’- von Holland nach Istanbul, mit Wohnwagen, ohne Auto.
In dem farbreichen Buch (englischen Titel: ‘You need others to keep you going‘) erzaehlen Tjerk Ridder und Peter Bijl in 156 Seiten von ihr besonderes Abenteuer.
Besondere Begegnungen, Erfahrungen, Entbehrungen, Traueme und Grenzen unterwegs – Sie koennen exklusiv mit den beiden niederlaendischen Wohnwagentrampern mitfahren, aus dem Komfort Ihr eigenens Hause!
Das Buch ist in erschienen in Eigenverlag, in zwei Sprachen: niederlaendisch und englisch, nebeneinander. Auch die Filme auf der DVD sind englisch untertitelt.
Die DVD enthaelt sechs Lieder von Tjerk Ridder, inspiriert von den Begegnungen unterwegs (mit auch den deutschen Titellied ‘Unterwegs’) und neun Road Movie Szenen, aufgenommen von Peter Bijl.
Das Buch ist noch nicht im Buchladen erhaeltlich. Bestellen ist aber moeglich: schreib uns einfach einen Bericht via den Kontaktformular!
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Domstad aan zee
17 oktober 2011 16:37
Literaturagentur Schoneburg
Ganz stolz. Sind wir darauf: das Anhaengerkupplung Gesucht! Buch und DVD, mit Geschichten, Bildern, Filmen und Liedern von unterwegs. Reisend mit Wohnwagen, allerdings ohne Auto, von holland nach Istanbul.
Das Buch ist gerade erschienen in Eigenverlag, auf niederlaendisch und englisch. Wir hoffen aber, das Buch auf deutsch erscheinen lassen zu koennen. Patrick Baumgaertel von Literaturagentur Schoneburg wird uns damit helfen, als unserer neuer deutscher literarischer Agent, ein deutscher Verlag zu finden. Wir druecken die Dauemen. Wie unterwegs.
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Domstad aan zee
12 augustus 2011 15:51
Lowlands Festival -> Festivaltour!
Tjerk Ridder hat von seiner besonderer Europareise – mit Wohnwagen, ohne Auto – ein musikaliches Theaterprogramm geschrieben – eine Mischung aus Live Musik, Storytelling, Film und Inspiration.
Wir sind stolz darauf, das er damit auf dem 19. August das literarische Programm des beruehmten Lowlands Festival – das groesste Popkulturfestival der Niederlanden – eroeffnen wird!
Es ist der Anfang einen kleinen Festivaltour. 20. und 21. August spielen Tjerk Ridder und Peter Bijl auf dem kleinsten Buehne des Lowlands Festivals: im Wohnwagen selber. Vom 23. bis 27. August wird das Theaterprogramm fuenfmal taeglich auf dem Noorderzon Festival zu sehen sein, im wunderschoenen Stadt Groningen. Am 28. August spielt tjerk auf dem Spoffin Festival in Amersfoort. Mehr Konzerte im Herbst!
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Domstad aan zee
28 oktober 2010 16:17
Show in Bochum!
Die Kulturhauptstadt RUHR.2010 ist fuer uns ein beliebter Ort. Nach unserer Reise durch das Ruhrgebiet im letzten Januar, sind wir spaeter noch zurueckgekehrt fuer einen Picknick auf dem Flying Grass Carpet in Essen und ein Fernseh-Item mit SAT.1.
Es freut uns aber, zu melden dass Tjerk Ridder am Samstag, 30. Oktober seine erste deutsche Show geben wird, mit Anhaengerkupplung Gesucht! Und zwar ein mobiles Programm, wo er singt und erzaehlt von seiner besonderer Europareise, mit Wohnwagen, ohne Auto.
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Domstad aan zee
8 juni 2010 03:20
Shanghai bewegt sich!
Ende Mai habe ich eine unglaubliche Woche in Shanghai erlebt. Ich bin hin geflogen (In China gibt es noch keine Anhängerkupplungen) für einen Auftritt im Theatersaal des Dutch Culture Centre. In den Wochen zuvor habe ich versucht meine Erfahrungen der ersten Reise in einen theatralen Reisebericht zu fassen. Die universellen Themen die ich während Teil 1 der „Anhängerkupplung gesucht“ Reise erfahren habe, formen jetzt den roten Faden durch diese Vorstellung. An hand dieser Themen werden die Begegnungen der Reise in Erzählungen, Bildern und Musik umgesetzt. » Lees meer…
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Domstad aan zee
31 januari 2010 20:12
Die Scheusale unterwegs
Gut zu bemerken daß viele Menschen die ‘trekhaakgezocht.nl’ Reise folgen via die Website und die Medien. Gesternabend wurde ich angerufen vom Rundfunk ‘Radio Hoekschewaard Live’. Während Interviews fragt man mir oft ob ich unheimliche und gefährliche Situationen erlebt habe. Unheimliche Männer, Vergewaltiger, Mörderer, eine Art Scheusal.
Diese Angstbilder kennen wir ja alle durch Films, Bücher und vom Fernsehen. Ich denke daß in der Wirklichkeit die Chance auf diese Art Begegnungen sehr kleine ist. Dieses Angstbild ist aber stark anwesend und vielleicht für viele Menschen ein Grund um Abenteuer und neue Begegnungen zu vermeiden. Die Barriere die wir für uns selber und für einander aufwerfen wodurch wir Dingen am Ende nicht tun. Das Scheusal der Angst in uns selber also, das uns viele neue und besondere Erfahrungen verhindert.
Ein anderes Scheusal ist das Nicht-handeln. Die bekannte Geschichte: Jemand ertrinkt und eine Gruppe Menschen schaut zu. Wer ist derjenige der springt um wirklich zu helfen? Viele Menschen denken vielleicht daß ein anderer es tun wird und daß man seine Hilfe nicht braucht. Viele Autofahrer die ich an der Tankstelle Haidt Süd getroffen habe sagten direkt oder indirekt: ‘Du wirst es schaffen, du brauchst meine Hilfe nicht!’ Für alle Deutlichkeit. Diese Reise ist ein Experiment und die Erfahrungen bei Haidt Süd sind ein Unterteil davon. Es ist wirklich nicht meine Absicht die Entscheidungen von Menschen zu beurteilen. Ich untersuche der Raum zwischen der Regel in der Gesellschaft und der Raum zwischen der Menschen. Ich trete freundlich und verletzbar an die Menschen heran, was gescheht dann?
Ich muß denken an Eric Brueren aus Venlo mit dem ich mit meinem Wohnwagen nach Maastricht trampte. Er erzählte mir daß er nach der Tsunami, vor einigen Jahre, mit einem Freund Geld eingesammelt hat und daß er darauf nach das Gebiet geflogen ist um zu helfen mit dem Wiederaufbau. Neue Fischerboten, Häuser und Strukturen. Ich bewundere seinen Mut, seine Tatkraft und Zuversicht!
Das dritte und letzte Scheusal daß man entgegentretet während eine solche Reise ist in einem selber. Ich werde unwiderruflich mit mir selber konfrontiert, mit meiner Möglichkeiten und meine Unmöglichkeiten. Das erschreckt mich manchmal, ja!

29 januari 2010 21:50
Auf dem Weg nach Pécs, die zweite Kulturhauptstadt Europas in 2010
Es schneet jetzt viel in Erlangen. Es friert ja weniger, aber da es ein starken Wind gibt, füllt es sehr kalt. Außen ja, denn ich sitze jetzt im Hotel ‘Der rote Adler’ und evaluiere das erste Teil meiner Reise, beantworte Mails die schon lange warteten auf eine Antwort und plane die weitere Reise. Neulich hat Simon Wintermans, der seit 13 Jahren in Pécs lebt, Kontakt mit mir gesucht. Simon ist bekannt und aktif in der kulturellen ‘Scene’ und hat mir angeboten Kontaktperson zu sein in Ungarn. Er selbst wird die Kulturhauptstädte auch verbinden in 2010. Nicht mit einem Wohnwagen ohne Auto, sondern mit einem Fahrrad. Es gibt viele Ähnlichkeiten zwischen unsere Reiseabenteuer. Über das sportive, kulturelle und ekologische Abenteurer von Simon kann man mehr lesen
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Domstad aan zee
21:39
Hotel Roter Adler
Gesternabend 23:00 Uhr erfuhr ich über eine Mitfahrgelegenheit mit Angängerkupplung nach Wien, aber dafür müsste ich am nächsten Morgen um 9:00 Uhr bei der nächsten Tankstelle sein, so etwa 100 Kilometer weiter. Nach drei Tagen auf Haidt Süd habe ich genug davon bei einer Tankstelle zu leben und war eine Reise nach Wien sehr verlockend. Ich entscheide mich alles dran zu setzen um diese 100 Kilometer zu überbrücken. Aber wie macht man das?
Nach drei Tagen und keine einzige Kilometer weiter ist dies eine Herausforderung. Um 3:30 Uhr wacht Dachs mich auf, der anschlug wegen einer Gruppe lautstarken Schüler, die mit ihren Bus auf Haidt Süd einen nächtlichen Halt machen. Dies ist eine exquisite Chance, den Wohnwagen unverkennbar in Sicht zu bekommen. Ich ziehe schnell etwas an und geh nach draußen. Es friert 18 Grad. Eine Gruppe Lehrer war so freundlich den Wohnwagen neben den der Tankstelle zu schieben. Und da stand der Wohnwagen! Nun musste ich den Wagen noch so representativ wie möglich machen. Ich entferne den Schnee und Eis mit Servietten aus dem Restaurant (24 Stunden geöffnet) und entferne ich den Pökel von Wahnwagen. Um 4:00 Uhr war ich fertig und bereit um jedes Auto mit einer Anhängerkupplung zu bitten mich mit zu nehmen. Nein, nein und nochmal nein. Dann sehe ich auf einmal einen kleinen Bus mit einem gelben Kennzeichen. Mit Anhängerkupplung! Es sind drei Männer, die ohne ihre Frauen in Urlaub fahren. Ich versuche meine Situation zu erklären, aber wieder “Nein”. Meine Hoffnung auf eine Mitfahrgelegenheit wird immer kleiner.
Ich habe mich im Wohnwagen gesetzt um wieder warm zu werden bis ich das nächste Auto sah. Wieder ein niederländisches Auto mit einem Anhängerkupplung. Ein Junge steigt aus. Er ist alleine unterwegs mit dem Auto seines Vaters für ein kurzer Skiurlaub mit seiner Familie in Österreich. “Ja, ich verstehe, aber hab meinem versprochen keiner mit zu nehmen”. Ich sage nichts und warte. “Ich habe noch nie mit einem Wohnwagen gefahren”. Ich sage immer noch nichts und warte. Dann spricht er die Worte, worauf ich seit drei Tagen gewartet habe: “Okay, also los!” So toll und eine Erleichterung! Wien, here I come! Unterwegs erzählt Sebastiaan über seine Arbeit, dass er aus Spijkenisse kommt und es gewöhnt sich schnell, mit einem Wohnwagen zu fahren. Als wir auf der nächsten Tankstelle angekommen sind, vergesse ich Sebastiaan um seine Email-Adresse und Nachnamen zu fragen. Aber ich habe die Tankstelle jedenfalls geschafft!
Etwas später ruft der Mann mit dem ich nach Wien mitfahren sollte mich an. Sein Auto hat ein problem mit der Anhängerkupplung und, entschuldige, aber ich kann dir nich helfen. Da saß ich dann auf der nächsten Tankstelle entlang Autobahn 3. Die letzte Gasflasche ist fast leer. Es friert, bin müde und habe hunger. Ich bin sogar so erschöpft, dass reden über “was mich inspiriert” wohl das letzte sei woran ich jetzt denke. “Man braucht anderen um weiter zu kommen” fiel mir auf einmal ein, aber ich erkenne den Humor nicht. Okay, ich muss einfach weitermachen und weiter fragen ob ich mitfahren kann. Ein Bus voller heiteren Menschen aus Winterswijk bietet mich an mit auf Skiurlaub zu kommen, aber dann ohne Wohnwagen. Das ist seeeeehr verlockend. Drei sympahische LKW-Fahrer trinken Kaffee und sind unterwegs nach Passau. Sie hätten meinen Wohnwagen auf dem Trailer geladen, wenn der nicht schon voll wäre mit Scania LKWs für Iran. Ich weiß nicht mehr weiter und gerade dann ist die Rettung nah. Schon wieder niederländische Männer ohne Frauen im Urlaub. Ich frag ob ich mitfahren kann nach Erlangen und da bin ich jetzt, im Hotel Roter Adler. Der Wohnwagen ist draußen. Ich drinnen im Hotel. Warm. Ein echtes Bett. Eine Dusche. Zeit um mich aus zu ruhen und um etwas zu schreiben. Zuerst ein Blog, dann ein Lied. Vielleicht wird es einen echten Karnavals-Hit! “Ich will ein Auto, ich will ein Auto, ich will ein Auto mit einer… !” Hiermit rufe ich ganz Limburg und Brabant auf dieses Jahr ein Anhängerkupplung-Kostüm zum Karnaval an zu ziehen!
27 januari 2010 20:38
Menschen auf der Durchreise
Seit drei Tagen ist das kleine Restaurant von Haidt Süd mein Basislager. Ich habe einen Stammtisch in der Ecke. Von da aus habe ich eine gute Aussicht über den vom Schnee befreiten Parkplatz. Der aufstehende Ziegelrand neben mir verfügt über einen 230 Volt Anschluss für den Laptop. Ein plastik Geranium steht auf dem Tisch und mit rotem Kunststoff beschichteten Stühle um den Tisch herum. Dachs bekommt von den Restaurant-Damen ab und zu ein neues Schälchen Wasser. Ich sitze genau hinter den Spielautomaten, die um die 30 Sekunden ein Geräusch hervorbringen, eine Art ‘whoaaa’.
Wahrscheinlich verlockend gemeint zur Ermutigung um selber auch zu spielen. Noch nie wurde ich so oft hin und her geschleudert in meinen Gefühlen zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Nachdem ich eine Weile mit meinem Schild aus Pappe draußen gestanden habe, geh ich wieder herein um warm zu werden. Plötzlich sehe ich einen kleinen blauen Lieferwagen mit einem gelben Kennzeichen, ‘Hurra!’ Ich schnelle hoch und mir fällt auch auf, dass der Wagen eine Anhängerkupplung hat. ‘Eine Chance!’ Ich beeile mich nach draußen und bin gerade noch im Stande die roten Rücklichte zu sehen, die den Parkplatz wieder verlassen. Bei der Kaffeetheke treffe ich zwei freundliche Krankenwagen Mitarbeiter an, die in Österreich jemanden abholen werden, aber leider keine Anhängerkupplung haben. Drei Jungs haben ihre Freundinnen zu Hause gelassen und werden zusammen Skifahren in Österreich. Anhängerkupplung: ja; jedoch haben sie noch nie mit einem Wohnwagen hinter dem Auto gefahren. Kurz und gut, einige Beispiele meiner Erfahrungen.
Mittlerweile spreche ich immer weniger Menschen an, aber beobachte ausführlich Gesichter und Bewegungen. Die unterschiedlichen Arten der Motorik: biegsam und steif und alles dazwischen. Dick, dünn und alles dazwischen. Geschlossene und offene Blicke und alles dazwischen. Am Telefon. Etwas essen und trinken und wieder los. Pinkelpause und wieder los. Menschen auf der Durchreise.
Ich bekomme den Eindruck, viele Menschen finden mich fremd. Vielleicht ist diese Reise auch fremd, aber ich sehe die Welt staunend zu. Als Kind dachte ich immer, dass Erwachsenen eine Art Bündnis hätten, wie: ‘wenn du später ein großer Junge bist, wirst du verstehen.’ Dass an einem bestimmten Moment der Vorhang fällt und das Leben dann uf einmal wirklich los geht. Nachdem bei mir der Vorhang gefallen ist, stoße ich von dem einen Staunen auf das nächste. Erstaunen über wie Dinge in einander stecken. Erstaunen auch über Beweggründe. Menschen auf der Durchreise. Was bewegt dich? Was ist deine Inspiration? Verwirklichst du das woran du glaubst?
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Domstad aan zee
26 januari 2010 11:33
Von Sturm nach Stille ( bei der Tankstelle Haidt Süd / E45)
Nach drei sehr hektischen Wochen, ist da jetzt plötzlich eine große Stille. Nach so viel Aufheben und Hektik stehe ich hier auf einmal allein mit meinem Brett ‘Anhängerkupplung gesucht.de’ in der Schnee bei einer kalten Tankstelle und trete an Menschen heran. Deutsche, Niederländer, Polnische, Engländer. ‘Wir sind in Eile’,’Cooles Projekt aber leider, wir haben keine Anhängerkupplung’, ‘Geh fort!’, ‘Nee, wir sind sehr müde’, ‘Nein’, ‘ Hahaha’ (und dann gleich fortlaufen), ‘Leider, es gibt kein Platzin unserem Auto’, ‘Wir gehen in eine anderen Richtung’, usw.
Zwischendurch auflaten – emotional (es ist nicht leicht so viel Abweisung) und physisch (es ist kalt..) – im Wohnwagen oder eine warme Kaffee im Restaurant. Gesternabend nach einem Besuch an der Truckersdusche der Tankstelle sehr müde um 22:30 meinen Wohnwagen hineingegangen. Es gibt Eis und Schnee auf dem Dach und drinnen ist es übervoll da ich einige Sachen wie das Fahrrad nicht außen stellen will. Auf der linken Bank habe ich mich zusammen mit Dachs in der Decke eingewickelt und gleich bin ich schlafen gegangen.
Die Niederländer Fred und Harry begegnet, leider jetzt wieder keine Anhängerkupplung. Es war aber doch eine schöne Begegnung. Zufällig waren sie auf der Weltexpo in Shanghai gewesen wo ich in Mai ein Konzert geben werde. Die Weltexpostecknadel Freds steckt jetzt auf meiner Jacke und sie können jetzt Schnaps trinken aus einer Anhängerkupplunghülse.
Leider gibt es jetzt in den Blogs keine Bilder da meine Kamera nicht mehr funktioniert und ich hier keine neue kaufen kann. Also auch in den Bilder gibt es jetzt eine Stille.
Jeztzt kann ich nur noch die Tekst von ‘Umarm’ zitieren:
Wenn ich deine Einsamkeit
Wenn ich meine Einsamkeit umarme
Wenn ich deine Einsamkeit
Wenn ich deine Einsamkeit umarme
Wenn ich deine Einsamkeit
Wenn ich meine Einsamkeit
Wenn ich meine Einsamkeit bloß umarme
(Die mp3 kann man hören auf dieser Website bei ‘Musik)
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Domstad aan zee
10:48
Suchen nach neue Verbindungen (bei Tankstelle Haidt süd E45)
Da stehe ich dann, am Abend, in der Schnee mit meinem Hund, meine gitarre und meinen Wohnwagen an der Autobahn E45 nach Österreich. Und da sitzte ich dann, mit meine Laptop, einer Flasche Mineralwasser und einem Notizbuch in einer leeren Tankstelle mit einem Teller Bratkartoffel.
Remco Timmermans klopfte heute morgen um 5.30 auf dem Wohnwagentür und hat mich für den zweite Mal mitgenommen in der vergangene 3 Wochen. Remco hat neulich in Nijmegen den ambitiösen Vorsatz eingebüchst daß seinen ganzen Haushalt vor 11-11-2011 umweltfreundlich sein wird. Es ist schön schon jetzt zu hören über die ersten Schritte. Solarenergie, elektrische Autos, biologische Ernährung und andere wichtige ‘neue’ Entwicklungen in der Gesellschaft.
Aber, in 2010 kostet ein ‘umweltfreundliches’ Leben in Europa noch immer mehr Anstrengung und Geld denn ein umweltunfreundliches. Suchen nach neue Verbindungen.
Peter Bijl, der 2 Wochen mit mir mitgereist hat, hat heute morgen das Wanderleben mit dem Wohnwagen eingewechselt für eine Reise mit der Bahn nach seine Wohnung in Berlin. Es war sehr wilkommen um zusammen mit ihm zu suchen nach ‘der Seele des Ruhrgebietes’.
Heute mittag stehe ich auf dem Parkplatz bei der Tankstelle Haidt Süd wie ein Hungrige in der Schnee nach die Hinterseiten der Autos zu blicken. Eine Anhängerkupplung? Suchen nach neue Verbindungen.
Die Kenntnis reicht gewiß. Die Anhängerkupplungszahl reicht gewiß. Es gibt viele Menschen die wohlwollend sein. Es ist suchen nache neue Verbindungen.
Heute sind meine Eltern verheiratet. Sie sind 42 Jahre verbunden. Das macht mich stolz!
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Domstad aan zee
24 januari 2010 11:03
Wohnwagenwanderer
Wir sind noch immer auf der schönsten Stelle Kölns: direkt am Rhein mit einer super Aussicht auf dem Domturm, aber – wie es von einem berühmten, Holländischen Fußballer gesagt worden ist -, jedes Vorteil hat seines Nachteil: bei uns ist das der schon zwei Tagen kaum funktionierenden Gasofen.
Seit der Ankunft in Köln fängt die Dauerflamme immer an zu ticken, was normalerweise bedeutet daß die Gasflasche leer ist. Merkwürdig war aber daß den Kochapparat noch funktionierte. Weil das Ticken auch immer zusammen ging mit kleine Stichflammen, dacht ich es wäre besser den Gasofen auszumachen und herauszufinden was das Problem ist.
Heutemorgen trotz die drei Decken frierend erwachen – nachts ist es nämlich minus 4 Graden und es gibt einen rauhen Wind hier auf dem Kai. Jetzt soll ich wirklich den Wohnwagensponser anrufen. Da wurde gesagt daß den Wind das Problem sein könnte. Da hatte ich nicht an gedacht, so viel Erfahrung habe ich noch nicht mit Wohnwagen. Also, wir haben den Wohnwagen unter die Brücke geschieben, und ja, das Problem war damit gelöst.
Es gibt viel Logistiek und viel zu organisieren beim Wohnwagentrampen, wie das Füllen den Gasflaschen für die lange Reise nach Österreich. Alle Akkus aufladen, online kommunizieren und, sehr wichtig, das Finden einer Dusche.
Heute mittag nach der Lunch (ein spontanes Besuch von Pecha Kucha freunden Deborah und Markus macht den Wohnwagen doch ein wenig mein Heim) mit leere Gasflasche, Laptop, Duschesachen und Dachs mit der Zugbrücke nach den Domplatz gelaufen. Hier in Köln, nicht in Utrecht.. Drinnen im Dom eine Kerze angezündet für meine Großmutter Driessen, die gestorben ist.
Heute nachmittag habe ich gegessen und geduscht bei Maike und danach ist es mir gelungen die Gasflaschen zu füllen irgendwo in der anderen Seite der Stadt. Dann mit die U-Bahn und Straßenbahn wieder zurück nach den Wohenwagen. Morgen früh, 5 Uhr, habe ich eine Fahrt nach der Mitte Deutschlands. Peter geht zurück nach Berlin und ich gehe nach Österreich. Es ist alles ganz speziell aber es ist auch anstrengend Wohnwagenwanderer zu sein.

23 januari 2010 19:53
Von Kohle nach Köln
Und da geht es wieder, jetzt mit Udo Verholt, der mir ein Email schickte daß er mich nach Köln bringen könnte. Ich war noch auf dem Zollverein-Gelände, also Udo dahin kam mit seinem Landrover (und mit einem Kanu auf dem Dach), weil das ZDF Team noch da war. Einander kennenlernen, Wünsche einbüchsen, Interview und dann den Wohnwagen reisefertig machen. Pffff! ZDF Tontechniker Helga war so nett daß sie für mich einen Lunch kaufte, denn ich hatte den ganzen Tag noch nicht gegessen und getrunken. Dachs geht immer überall hin und kommt oft ganz schwarz zurück weil er wieder Hohle gegraben hat, also ich hatte sie schon im Landrover getan. Ich dachtte es wäre besser meinen Lunch für nur ein kurzen Moment auf dem Boden zu stellen dann es bei Dachs im Auto zu tun, aber dann… Ein lauter KRAK und ja, da überfährt Udo unglücklicherweise die herrliche Brötchen und schäumende Cappuccino. Also keiner Lunch. Dann nehme ich die Dose auf und fließt alles über meinen Hosen. Kein Waschmaschine, oooh, das Trampleben mit einem Wohnwagen…
Aber wir sind wieder ‘on the road’ auf dem Wege nach Köln. Dann erreichen wir Köln. Wir stehen auf dem Kai am Rhein unter der Deutschen Brücke mit wirklich einer super Aussicht auf dem Domturm. So eine schöne Stelle! Mit dem ZDF-Team gehen wir die Stadt hinein mit dem Brett ‘Anhängerkupplung gesucht.de’. Für die Leute auf der Straße: Schauen, Dienstag, Drehscheibe, ZDF, um 12:15. (auch in Holland anzuschauen). Danach – copy/paste – die Presentation für den Pecha Kucha Abend machen mit Bilder die gemacht sein von meiner Reise bis diesen Moment und, hupsa, mit dem Laptop im Taxi (ohne Anhängerkupplung). Der griechische Taxifahrer erörtert daß man nicht denken soll, aber daß es darum geht sich vor zu stellen wenn man etwas erreichen will, daß man es sich wirklich einbildet um dann wirklich daran glauben zu können. Gleich bilde ich mich eine wunderschönen fahrt nach Wien ein. Mal schauen ob es funktioniert!
Dann erreichen wir den Saal wo der Pecha Kucha Abend sein wird. Wir sind jetzt im schönen Viertel Ehrenfeld und es stellt sich heraus daß es ausverkauft ist. Wir schauen noch einmal die Reihenfolge unseren bilder. Die Tekst (20 sekunden pro Bild) improvisieren wir. Improvisieren tun wir schon die ganze Reise. Wir sind die letzte Presentation des Abends. Es ist nicht leicht nach vorne zu kommen da es so viel Menschen gibt und ich muß Dachs über meinem Kopf halten. Das Publikum ist vom ersten Minut begeistert. Anhängerkupplung gesucht scheint ein Hit zu sein! Cool! Am Ende dieses langen und nervenzerreibenden Tages werden wir herzlich empfangen von dem Koch George Osala – aus Kenia-, in Restaurant ‘Sehnsucht’. Magie in der Küche spät am Abend. George ladet uns ein mit ihm in 2010 nach Kenia zu gehen. Abgemacht und eingebüchst! Doppelt-gastfreundlich. Super!
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Domstad aan zee
21 januari 2010 23:21
Ge-Rühr-t
Mike – der Hafenmeister – bringt uns unter Begleitung von Sat-1 von Oberhausen zurück nach wo der Kreis rund ist: Essen Zollverein. Hier fing mein Abenteuer in Deutschland am Samstag der 9. Januar an.
Nach viele Begegnungen, trampen mit Wohnwagen und frische Vorhaben eingebüchst zu haben, gehen wir – auch zusammen mit Sat-1 – wieder zurück nach dem Kiosk von Tom in Essen Stoppenberg. Erstaunung: wir hatten nicht gedacht einander so schnell wieder zu treffen. Ja, so kann es gehen, schneller wie man denken oder hoffen könnte. Ruhr zeigt sich so gastfreundlich. Wie könnte es auch anders sein in einer Kultur wo man seit anderthalbem Jahrhundert durch die Industrie immer viele Ausländer bewillkommt hat. Stahl und Kohle. Harte Arbeit, direkt und ohne Schmuck. Mit Bier, Wurst und Fußball. Nach die viele Jahre stolz daß die Landschaft wieder sauber und gesund ist und stolz auf die Menschen die Ruhr Ruhr machen. Nach 12 Tagen im Ruhrpot verabschiede ich mich und setze meine Reise fort… ge-rühr-t.
20 januari 2010 22:30
Circus on the moon
Der Gasometer in Oberhausen ist der größte Gasbehälter Europas, eine fastbare Erinnerung an der Umfang der Ruhr-Industrie und heutzutage auch noch einer Riesengroßen Expositionsraum. 120 meter hoch und 70 meter breit. Zur Illustrierung: Der glaserne Kuppel des Reichtages in Berlin ist dreimal kleiner, der Domturm Utrechts ist siebenmal kleiner. Die Aussicht auf dem Ruhrgebiet vom Dach des Gasometers ist fabelhaft! Wie unterschiedlich können die Innenseite und die Außenseite von etwas sein.
Ein Unterteil der Exposition ‘Sternstunden’- von Wolfgang Machozek – ist der Mond: Inspirationsquelle von Traumen, Abenteuer, Besinnung und Lieder, lebensecht nachgeahmt innen im dunklen Raum dieser großen Zilinder. Es ist unglaublich mit einem glaserne Lift, funktionierent wie ein Raumschiff , langsam entlang der rohen Mondlandschaft zu schweben. Als ob man mit einem Wohnwagen in die Welt hinaus geworfen wird. Darkside of the moon’, ‘The man on the moon’, ‘Moonwalker’, ‘Circus on the moon’.
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Domstad aan zee
22:28
Real life computergame
Gestern wurde mir klar daß diese Reise eigentlich eine Real-life Computergame ist. Eine Art Riesenpuzzlespiel. Man kann darauf ertrauen daß es jedes Moment ein Schlüssel gibt womit mann wieder weiter gehen kann. Aber man muß diese Schlüssel entdecken und dann auch gleich erfassen. Die Schlüssel hat nämlich immer wieder ein anderer Antlitz; auch weiß man nicht wo , wie und wann es die Schlüssel gibt. Man bekommt Punkten oder Belohnungen wie mitgenommen werden , Essen, eine warme Dusche oder schöne Begegnungen. Macht man die falsche Wahl oder macht man nichts, dann steht man auch still, vielleicht auch ohne Essen, Trinken, in der Kälte oder irgendeine andere unangenehme Situation. Also energisch und klug sein; 24/7, aus und in die Komfortzone hineingehen. Nehmen was es gibt, überleben und spielen.
Zum Beispiel:
Gesternmorgen mit dem roten Opel von Martin Distelhoff über der Autobahn nach Oberhausen. Wo werden wir hingehen? Der Gasometer, Die Stolz von Oberhausen, auch in Ruhr 2010. Schade, geschlossen am Montag, – 10 Punkte. Oke, was jetzt? Zu den Platz Centr-O ( Die größte Shoppingzentrum in der Umgebung) Cool zu bemerken daß die Leute uns schon kennen vom Fernsehen. Schöne Gesprächen und Anhängerkopplungen austeilen, gut, + 5 Punkte.
Dann, zwei Stunden später, erscheint ein auto der Security. Schade, ohne Anhängerkopplung und mit einem pflichtsgetrueen Polizisten. Wir müssen abfahren, kein Erlaubnis und anders ein größen Strafmandat. ‘Wir haben keine Anhängerkopplung, Herr!’. Dann eine Drohung von 155 Euro Abschleppkosten. Ich versuche noch fröhlich mit meinem besten Deutsch ob der Abschleppwagen uns dann vielleicht gleich zu das Rathaus von Oberhausen bringen kann für ein Besuch am Bürgermeister. Mmm, kein Humor in dieser Sache. Aber was jetzt? Zuruck nach den Anfang?
Die Lösung ist aber gleich wieder da: Martin anrufen. Er schleppt den Wohnwagen nach den Betrieb wo er arbeitet. ‘Fraunhofe-Umsicht’, macht Research nach dauerhaften Materialen, Energie und Umwelt. Super, 100 % Match mit ‘Trekhaak gezocht.nl’. Wir werden gleich belohnt mit W-Lan und herrliche Espresso. Bloggen und Email-Check während die Gesprächen im Büro. Der Betrieb ‘Fraunhofe-Umsicht’ besteht 20 Jahre, also auch noch ein Konzert im Wohnwagen und eine Glückwunschvideobotschaft.
Da wird über uns geredet in Oberhausen: wir werden eingeladen für ein Besuch an Aqua-Park (ein Schwimmbat mit der langsten Rutschbahn Europas) aber auch ein Meeting mit der kreativen Industrie von Oberhausen. Wählen! Aquapark hat eine Dusche. Check! Einmal dort angekommen wird es klar daß der Wohnwagen wilkommen ist in Jachthafen ‘Marina Oberhausen’. Aber wir sind hier gekommen mit einem Auto ohne Anhängerkopplung, also auch ohne Wohnwagen.. Was jetzt? Da steht man dann mit Duschesachen in einer Tasche weil es Abend ist und regnet.
Thomas und Mike – von der Jachthafen – rufen an und da ist Jürgen Baltus der mit uns den Wohnwagen abholen will. Die Belohnung ist eine gute Standort für die Nacht mit strömend Wasser und 230 Volt, eine Dusche und einer Tauch in Aquapark. Dann bekommen wir noch Geschenke von Thomas! Zwei Flaschen Wein und ein 4,5 Literblech , haltbar bis 2013, Ungarische Gulashsuppe. Das reicht gewiß nach Pécs! Mission erreicht! Morgen the next level!
22:28
Ein Tag in Castrop-Rauxel
Am Freitag empfingen wir diese Email:
“Hallo Tjerk, hallo Peter, was für ein Komfort beim Trampen! Tolle Idee. Ich lade euch ein. Mit unserem alten Opel, klar mit Anhängerkupplung, ziehe ich euch in die Solarsiedlung nach Castrop-Rauxel. Castrop-Rauxel, nördlich von Bochum und Dortmund, ist DIE Kulturmetropole im Ruhrgebiet, die heimliche echte Kulturhauptstadt, das Zentrum! Hat nur noch keiner gemerkt, selbst in Castrop-Rauxel nicht. Belebt uns. Ihr seid ganz herzlich eingeladen.
Besten Gruß, Martin”
Und so wurden wir abgeholt von Martin, seine Frau Nicola und ihre zwei Sohnen Carlo(6) und Lino(4) mit selbgebackenen Kuchen und Linsensuppe. Bald wußte auch der Bürgermeister Eva Steininger-Bludau vom Besuch der zwei Wohnwagen trampende Holländer und spontan besucht sie unseren mobilen Wohnung. Sie erzählte daß durch die Krise es jetzt leider viele Kinder gibt die am Morgen ohne Frühstück in die Schüle kommen. Ihr ‘frisches’ Vorhaben – bald eingebüchst – ist dafür zu sorgen, daß es von Montag bis Freitag ein gutes Frühstück gibt für diese Kinder und das soll erreicht sein bevor das Jahrende.
Da es ja auch eine freie Sonntag war, haben wir mit Carlo und Lino mit Playmobil und Lego gespielt. Ja, spielen ist erst echt entspannen! Die Mutter von Nicola besuchte die Familie auch noch und ihr frisches Vorhaben ist die Mundharmonika spielen zu lernen. Welch ein Glück, es gibt viele Mundharmonikas in unserem Wohnwagen! Die erste Mundharmonikastunde war also gleich organisiert. Das einbüchsen von frische Vorhaben ist toll! Familie Distelhoff danke für die gastfreundlichkeit und morgen nach Oberhausen, die Reise geht weiter!
22:28
Dachs: die heimliche Waffe
Oft bekomme ich Emails mit der Frage: Wie geht es nun mit Dachs? Ist sie schon ein wenig gewohnt am Wanderleben? Trotz das Zerrissen von ihre Hundenjacke – entwurfen von den Utrechter IrvingVoster – und daß sie häufiger an der Leine muß, macht sie es sehr gut! Sie genießt die Schnee, wodurch sie springt wie eine Bergziege, und sie hat jetzt das Hobby den Schirm der Mikrofone zu ergreifen und sie geht fast immer mit mir mit. Das wichtigste ist nämlich zu erzählen daß Dachs meine heimliche Waffe ist für das Begegnen von Menschen!
Sie hat sich nämlich angewöhnt sich auf ihrem Rücken zu legen wenn jemand in der Nähe kommt. Dann blickt sie unwiderstehlich hinauf, bewegt ihre Füße und dann – in 99 % der Fälle – bücken die Leute und streichen sie über den Kopf. ‘Wie süß!’ ‘Wie alt ist sie?’ ‘Wie heißt sie?’ Hierdurch sind wir schon einmal mitgenommen, haben wir trinken bekommen, sind wir eingeladen für ein Fernsehinterview und noch viel mehr. Dachs der Liebesmagnet. Es ist nicht leicht für einen Menschen das nachzuahmen!
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Domstad aan zee