20 juni 2010 22:37

Back to the Eighties

Duran Duran, Billy Ocean, Feargal Sharkey, Salt’n’ Pepa, Kajagoogoo, Cyndi Lauper, Rick Astley: Wir sind schon seit einer Woche in Serbien und was uns, außerhalb des Fleischkonsums auffällt, ist die Musik. Überall hören wir Hits aus den Achtzigern, auch –oder sollen wir sagen vor allem – an der Tankstelle. Dass macht das Trampen gar nicht unangenehm.

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Posted by team in Caravan, Serbien, Unterwegs
19 juni 2010 22:31

Belgrad

Beograd!

Wir stehen in der Hauptstadt Serbiens. Alles ist hier größer, schneller und dynamischer als sonst irgendwo in Serbien. So wie eine Hauptstadt seien soll? Auch während dieser Reise geht der Zirkus auf jeder location wieder los, so auch in Belgrad. Es ist schön hier ein paar Tage an unserem Campingplatz zu bauen. Die erste Übernachtung vor dem Sava Center war prima aber etwas einfach: keine Dusche, keine Toilette, kein fließend Wasser und kein Schatten. Sobald wir telefonisch „den besten Platz der Stadt“ angeboten kriegen, brechen wir gleich auf.

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Posted by team in Caravan, Serbien, Unterwegs
15 juni 2010 16:00

Mit dem “Auto-Mobile” nach Belgrad

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Dienstagmorgen: 07.30 Uhr. Trotz der kurzen Nacht bin ich früh wach. Es ist schon ziemlich warm und dass hilft mir von dem Wohnwagenbett hoch zu kommen. Schnell dusche ich mich draußen am Stadtstrand und mache mir danach einen starken Kaffee mit der Gasflamme Espressomaschine. Gleich werden Cordula und Jens mit der Kamera kommen. Wir trinken grade unseren Kaffee auf dem Parkplatz im Schatten der hohen Bäume, als unsere neuen deutschen Freunde in ihrem Mietwagen –ohne Zughaken – ankommen. Dragan, Biljanas Bruder, hat angeboten uns mit dem Wohnwagen bis zur ersten Tankstelle Richtung Autoweg zu fahren. Es hat sich herausgestellt dass das Wohnwagentrampen aus dem Stadtzentrum heraus praktisch unmöglich ist.

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Posted by team in Caravan, Serbien, Unterwegs
7 april 2010 15:51

Erste Etappe Anhängerkupplung gesucht großer Erfolg

Trampend mit einem Wohnwagen, aber ohne Auto, reiste der utrechter Musiker Tjerk Ridder diesem Winter durch Europa. Ziele: die europäischen kulturellen Haupstädte 2010 besuchen: Ruhr (Deutschland) und Pécs (Ungarn). Das eigentliche Ziel Anhängerkupplung gesucht war jedoch die Reise an sich. Und die Reise war überwältigend. » Lees meer…

Posted by tjerk in Caravan, European Culturel Capitals, Utrecht
31 januari 2010 20:12

Die Scheusale unterwegs

IMG_1089-300x225Gut zu bemerken daß viele Menschen die ‘trekhaakgezocht.nl’ Reise folgen via die Website und die Medien. Gesternabend wurde ich angerufen vom Rundfunk ‘Radio Hoekschewaard Live’. Während Interviews fragt man mir oft ob ich unheimliche und gefährliche Situationen erlebt habe. Unheimliche Männer, Vergewaltiger, Mörderer, eine Art Scheusal.

Diese Angstbilder kennen wir ja alle durch Films, Bücher und vom Fernsehen. Ich denke daß in der Wirklichkeit die Chance auf diese Art Begegnungen sehr kleine ist. Dieses Angstbild ist aber stark anwesend und vielleicht für viele Menschen ein Grund um Abenteuer und neue Begegnungen zu vermeiden. Die Barriere die wir für uns selber und für einander aufwerfen wodurch wir Dingen am Ende nicht tun. Das Scheusal der Angst in uns selber also, das uns viele neue und besondere Erfahrungen verhindert.

IMG_1087-300x225Ein anderes Scheusal ist das Nicht-handeln. Die bekannte Geschichte: Jemand ertrinkt und eine Gruppe Menschen schaut zu. Wer ist derjenige der springt um wirklich zu helfen? Viele Menschen denken vielleicht daß ein anderer es tun wird und daß man seine Hilfe nicht braucht. Viele Autofahrer die ich an der Tankstelle Haidt Süd getroffen habe sagten direkt oder indirekt: ‘Du wirst es schaffen, du brauchst meine Hilfe nicht!’ Für alle Deutlichkeit. Diese Reise ist ein Experiment und die Erfahrungen bei Haidt Süd sind ein Unterteil davon. Es ist wirklich nicht meine Absicht die Entscheidungen von Menschen zu beurteilen. Ich untersuche der Raum zwischen der Regel in der Gesellschaft und der Raum zwischen der Menschen. Ich trete freundlich und verletzbar an die Menschen heran, was gescheht dann?

Ich muß denken an Eric Brueren aus Venlo mit dem ich mit meinem Wohnwagen nach Maastricht trampte. Er erzählte mir daß er nach der Tsunami, vor einigen Jahre, mit einem Freund Geld eingesammelt hat und daß er darauf nach das Gebiet geflogen ist um zu helfen mit dem Wiederaufbau. Neue Fischerboten, Häuser und Strukturen. Ich bewundere seinen Mut, seine Tatkraft und Zuversicht!

Das dritte und letzte Scheusal daß man entgegentretet während eine solche Reise ist in einem selber. Ich werde unwiderruflich mit mir selber konfrontiert, mit meiner Möglichkeiten und meine Unmöglichkeiten. Das erschreckt mich manchmal, ja!

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Posted by tjerk in Caravan, Domstad aan zee, Europian Culturel Capitals
29 januari 2010 21:39

Hotel Roter Adler

IMG_1076Gesternabend 23:00 Uhr erfuhr ich über eine Mitfahrgelegenheit mit Angängerkupplung nach Wien, aber dafür müsste ich am nächsten Morgen um 9:00 Uhr bei der nächsten Tankstelle sein, so etwa 100 Kilometer weiter. Nach drei Tagen auf Haidt Süd habe ich genug davon bei einer Tankstelle zu leben und war eine Reise nach Wien sehr verlockend. Ich entscheide mich alles dran zu setzen um diese 100 Kilometer zu überbrücken. Aber wie macht man das? IMG_1083Nach drei Tagen und keine einzige Kilometer weiter ist dies eine Herausforderung. Um 3:30 Uhr wacht Dachs mich auf, der anschlug wegen einer Gruppe lautstarken Schüler, die mit ihren Bus auf Haidt Süd einen nächtlichen Halt machen. Dies ist eine exquisite Chance, den Wohnwagen unverkennbar in Sicht zu bekommen. Ich ziehe schnell etwas an und geh nach draußen. Es friert 18 Grad. Eine Gruppe Lehrer war so freundlich den Wohnwagen neben den der Tankstelle zu schieben. Und da stand der Wohnwagen! Nun musste ich den Wagen noch so representativ wie möglich machen. Ich entferne den Schnee und Eis mit Servietten aus dem Restaurant (24 Stunden geöffnet) und entferne ich den Pökel von Wahnwagen. Um 4:00 Uhr war ich fertig und bereit um jedes Auto mit einer Anhängerkupplung zu bitten mich mit zu nehmen. Nein, nein und nochmal nein. Dann sehe ich auf einmal einen kleinen Bus mit einem gelben Kennzeichen. Mit Anhängerkupplung! Es sind drei Männer, die ohne ihre Frauen in Urlaub fahren. Ich versuche meine Situation zu erklären, aber wieder “Nein”. Meine Hoffnung auf eine Mitfahrgelegenheit wird immer kleiner.

IMG_1084Ich habe mich im Wohnwagen gesetzt um wieder warm zu werden bis ich das nächste Auto sah. Wieder ein niederländisches Auto mit einem Anhängerkupplung. Ein Junge steigt aus. Er ist alleine unterwegs mit dem Auto seines Vaters für ein kurzer Skiurlaub mit seiner Familie in Österreich. “Ja, ich verstehe, aber hab meinem versprochen keiner mit zu nehmen”. Ich sage nichts und warte. “Ich habe noch nie mit einem Wohnwagen gefahren”. Ich sage immer noch nichts und warte. Dann spricht er die Worte, worauf ich seit drei Tagen gewartet habe: “Okay, also los!” So toll und eine Erleichterung! Wien, here I come! Unterwegs erzählt Sebastiaan über seine Arbeit, dass er aus Spijkenisse kommt und es gewöhnt sich schnell, mit einem Wohnwagen zu fahren. Als wir auf der nächsten Tankstelle angekommen sind, vergesse ich Sebastiaan um seine Email-Adresse und Nachnamen zu fragen. Aber ich habe die Tankstelle jedenfalls geschafft!

IMG_1086Etwas später ruft der Mann mit dem ich nach Wien mitfahren sollte mich an. Sein Auto hat ein problem mit der Anhängerkupplung und, entschuldige, aber ich kann dir nich helfen. Da saß ich dann auf der nächsten Tankstelle entlang Autobahn 3. Die letzte Gasflasche ist fast leer. Es friert, bin müde und habe hunger. Ich bin sogar so erschöpft, dass reden über “was mich inspiriert” wohl das letzte sei woran ich jetzt denke. “Man braucht anderen um weiter zu kommen” fiel mir auf einmal ein, aber ich erkenne den Humor nicht. Okay, ich muss einfach weitermachen und weiter fragen ob ich mitfahren kann. Ein Bus voller heiteren Menschen aus Winterswijk bietet mich an mit auf Skiurlaub zu kommen, aber dann ohne Wohnwagen. Das ist seeeeehr verlockend. Drei sympahische LKW-Fahrer trinken Kaffee und sind unterwegs nach Passau. Sie hätten meinen Wohnwagen auf dem Trailer geladen, wenn der nicht schon voll wäre mit Scania LKWs für Iran. Ich weiß nicht mehr weiter und gerade dann ist die Rettung nah. Schon wieder niederländische Männer ohne Frauen im Urlaub. Ich frag ob ich mitfahren kann nach Erlangen und da bin ich jetzt, im Hotel Roter Adler. Der Wohnwagen ist draußen. Ich drinnen im Hotel. Warm. Ein echtes Bett. Eine Dusche. Zeit um mich aus zu ruhen und um etwas zu schreiben. Zuerst ein Blog, dann ein Lied. Vielleicht wird es einen echten Karnavals-Hit! “Ich will ein Auto, ich will ein Auto, ich will ein Auto mit einer… !” Hiermit rufe ich ganz Limburg und Brabant auf dieses Jahr ein Anhängerkupplung-Kostüm zum Karnaval an zu ziehen!

Posted by tjerk in Caravan, Domstad aan zee
24 januari 2010 11:03

Wohnwagenwanderer

Wir sind noch immer auf der schönsten Stelle Kölns: direkt am Rhein mit einer super Aussicht auf dem Domturm, aber – wie es von einem berühmten, Holländischen Fußballer gesagt worden ist -, jedes Vorteil hat seines Nachteil: bei uns ist das der schon zwei Tagen kaum funktionierenden Gasofen.

IMG_0999-225x300Seit der Ankunft in Köln fängt die Dauerflamme immer an zu ticken, was normalerweise bedeutet daß die Gasflasche leer ist. Merkwürdig war aber daß den Kochapparat noch funktionierte. Weil das Ticken auch immer zusammen ging mit kleine Stichflammen, dacht ich es wäre besser den Gasofen auszumachen und herauszufinden was das Problem ist.

Heutemorgen trotz die drei Decken frierend erwachen – nachts ist es nämlich minus 4 Graden und es gibt einen rauhen Wind hier auf dem Kai. Jetzt soll ich wirklich den Wohnwagensponser anrufen. Da wurde gesagt daß den Wind das Problem sein könnte. Da hatte ich nicht an gedacht, so viel Erfahrung habe ich noch nicht mit Wohnwagen. Also, wir haben den Wohnwagen unter die Brücke geschieben, und ja, das Problem war damit gelöst.

Es gibt viel Logistiek und viel zu organisieren beim Wohnwagentrampen, wie das Füllen den Gasflaschen für die lange Reise nach Österreich. Alle Akkus aufladen, online kommunizieren und, sehr wichtig, das Finden einer Dusche.

IMG_0965-300x225Heute mittag nach der Lunch (ein spontanes Besuch von Pecha Kucha freunden Deborah und Markus macht den Wohnwagen doch ein wenig mein Heim) mit leere Gasflasche, Laptop, Duschesachen und Dachs mit der Zugbrücke nach den Domplatz gelaufen. Hier in Köln, nicht in Utrecht.. Drinnen im Dom eine Kerze angezündet für meine Großmutter Driessen, die gestorben ist.

Heute nachmittag habe ich gegessen und geduscht bei Maike und danach ist es mir gelungen die Gasflaschen zu füllen irgendwo in der anderen Seite der Stadt. Dann mit die U-Bahn und Straßenbahn wieder zurück nach den Wohenwagen. Morgen früh, 5 Uhr, habe ich eine Fahrt nach der Mitte Deutschlands. Peter geht zurück nach Berlin und ich gehe nach Österreich. Es ist alles ganz speziell aber es ist auch anstrengend Wohnwagenwanderer zu sein.

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Posted by tjerk in Caravan, Domstad aan zee
21 januari 2010 23:21

Ge-Rühr-t

Mike – der Hafenmeister – bringt uns unter Begleitung von Sat-1 von Oberhausen zurück nach wo der Kreis rund ist: Essen Zollverein. Hier fing mein Abenteuer in Deutschland am Samstag der 9. Januar an.

Nach viele Begegnungen, trampen mit Wohnwagen und frische Vorhaben eingebüchst zu haben, gehen wir – auch zusammen mit Sat-1 – wieder zurück nach dem Kiosk von Tom in Essen Stoppenberg. Erstaunung: wir hatten nicht gedacht einander so schnell wieder zu treffen. Ja, so kann es gehen, schneller wie man denken oder hoffen könnte. Ruhr zeigt sich so gastfreundlich. Wie könnte es auch anders sein in einer Kultur wo man seit anderthalbem Jahrhundert durch die Industrie immer viele Ausländer bewillkommt hat. Stahl und Kohle. Harte Arbeit, direkt und ohne Schmuck. Mit Bier, Wurst und Fußball. Nach die viele Jahre stolz daß die Landschaft wieder sauber und gesund ist und stolz auf die Menschen die Ruhr Ruhr machen. Nach 12 Tagen im Ruhrpot verabschiede ich mich und setze meine Reise fort… ge-rühr-t.

Posted by tjerk in Caravan, Domstad aan zee, Essen
20 januari 2010 22:28

Real life computergame

Gestern wurde mir klar daß diese Reise eigentlich eine Real-life Computergame ist. Eine Art Riesenpuzzlespiel. Man kann darauf ertrauen daß es jedes Moment ein Schlüssel gibt womit mann wieder weiter gehen kann. Aber man muß diese Schlüssel entdecken und dann auch gleich erfassen. Die Schlüssel hat nämlich immer wieder ein anderer Antlitz; auch weiß man nicht wo , wie und wann es die Schlüssel gibt. Man bekommt Punkten oder Belohnungen wie mitgenommen werden , Essen, eine warme Dusche oder schöne Begegnungen. Macht man die falsche Wahl oder macht man nichts, dann steht man auch still, vielleicht auch ohne Essen, Trinken, in der Kälte oder irgendeine andere unangenehme Situation. Also energisch und klug sein; 24/7, aus und in die Komfortzone hineingehen. Nehmen was es gibt, überleben und spielen.

Zum Beispiel:
Gesternmorgen mit dem roten Opel von Martin Distelhoff über der Autobahn nach Oberhausen. Wo werden wir hingehen? Der Gasometer, Die Stolz von Oberhausen, auch in Ruhr 2010. Schade, geschlossen am Montag, – 10 Punkte. Oke, was jetzt? Zu den Platz Centr-O ( Die größte Shoppingzentrum in der Umgebung) Cool zu bemerken daß die Leute uns schon kennen vom Fernsehen. Schöne Gesprächen und Anhängerkopplungen austeilen, gut, + 5 Punkte.

Dann, zwei Stunden später, erscheint ein auto der Security. Schade, ohne Anhängerkopplung und mit einem pflichtsgetrueen Polizisten. Wir müssen abfahren, kein Erlaubnis und anders ein größen Strafmandat. ‘Wir haben keine Anhängerkopplung, Herr!’. Dann eine Drohung von 155 Euro Abschleppkosten. Ich versuche noch fröhlich mit meinem besten Deutsch ob der Abschleppwagen uns dann vielleicht gleich zu das Rathaus von Oberhausen bringen kann für ein Besuch am Bürgermeister. Mmm, kein Humor in dieser Sache. Aber was jetzt? Zuruck nach den Anfang?

Die Lösung ist aber gleich wieder da: Martin anrufen. Er schleppt den Wohnwagen nach den Betrieb wo er arbeitet. ‘Fraunhofe-Umsicht’, macht Research nach dauerhaften Materialen, Energie und Umwelt. Super, 100 % Match mit ‘Trekhaak gezocht.nl’. Wir werden gleich belohnt mit W-Lan und herrliche Espresso. Bloggen und Email-Check während die Gesprächen im Büro. Der Betrieb ‘Fraunhofe-Umsicht’ besteht 20 Jahre, also auch noch ein Konzert im Wohnwagen und eine Glückwunschvideobotschaft.

Da wird über uns geredet in Oberhausen: wir werden eingeladen für ein Besuch an Aqua-Park (ein Schwimmbat mit der langsten Rutschbahn Europas) aber auch ein Meeting mit der kreativen Industrie von Oberhausen. Wählen! Aquapark hat eine Dusche. Check! Einmal dort angekommen wird es klar daß der Wohnwagen wilkommen ist in Jachthafen ‘Marina Oberhausen’. Aber wir sind hier gekommen mit einem Auto ohne Anhängerkopplung, also auch ohne Wohnwagen.. Was jetzt? Da steht man dann mit Duschesachen in einer Tasche weil es Abend ist und regnet.

Thomas und Mike – von der Jachthafen – rufen an und da ist Jürgen Baltus der mit uns den Wohnwagen abholen will. Die Belohnung ist eine gute Standort für die Nacht mit strömend Wasser und 230 Volt, eine Dusche und einer Tauch in Aquapark. Dann bekommen wir noch Geschenke von Thomas! Zwei Flaschen Wein und ein 4,5 Literblech , haltbar bis 2013, Ungarische Gulashsuppe. Das reicht gewiß nach Pécs! Mission erreicht! Morgen the next level!

Posted by tjerk in Caravan, Domstad aan zee
22:28

Ein Tag in Castrop-Rauxel

Am Freitag empfingen wir diese Email:

“Hallo Tjerk, hallo Peter, was für ein Komfort beim Trampen! Tolle Idee. Ich lade euch ein. Mit unserem alten Opel, klar mit Anhängerkupplung, ziehe ich euch in die Solarsiedlung nach Castrop-Rauxel. Castrop-Rauxel, nördlich von Bochum und Dortmund, ist DIE Kulturmetropole im Ruhrgebiet, die heimliche echte Kulturhauptstadt, das Zentrum! Hat nur noch  keiner gemerkt, selbst in Castrop-Rauxel nicht. Belebt uns. Ihr seid ganz herzlich eingeladen.
Besten Gruß, Martin”

Und so wurden wir abgeholt von Martin, seine Frau Nicola und ihre zwei Sohnen Carlo(6) und Lino(4) mit selbgebackenen Kuchen und Linsensuppe. Bald wußte auch der Bürgermeister Eva Steininger-Bludau vom Besuch der zwei Wohnwagen trampende Holländer und spontan besucht sie unseren mobilen Wohnung. Sie erzählte daß durch die Krise es jetzt leider viele Kinder gibt die am Morgen ohne Frühstück in die Schüle kommen. Ihr ‘frisches’ Vorhaben – bald eingebüchst – ist dafür zu sorgen, daß es von Montag bis Freitag ein gutes Frühstück gibt für diese Kinder und das soll erreicht sein bevor das Jahrende.

Da es ja auch eine freie Sonntag war, haben wir mit Carlo und Lino mit Playmobil und Lego gespielt. Ja, spielen ist erst echt entspannen! Die Mutter von Nicola besuchte die Familie auch noch und ihr frisches Vorhaben ist die Mundharmonika spielen zu lernen. Welch ein Glück, es gibt viele Mundharmonikas in unserem Wohnwagen! Die erste Mundharmonikastunde war also gleich organisiert. Das einbüchsen von frische Vorhaben ist toll! Familie Distelhoff danke für die gastfreundlichkeit und morgen nach Oberhausen, die Reise geht weiter!

Posted by tjerk in Caravan, Domstad aan zee, Ruhr2010
22:27

Leben mit Licht

Vor einigen Tage waren wir mit dem Wohnwagen bei dem Bergbau Museum in Bochum. Weil ich mit dieser Reise suche nach die Seele, der Kern von die verschiedene Kulturhauptstädte, war es klar daß ein Besuch an diesem Ruhr-Phänomen absolut notwendig war. Die mensliche – oder besser, die fast unmenschliche – Geschichten faszinieren mir am meisten.

Ein Mutter versucht zu sprechen mit ihrem Sohn nachdem die Grube eingestürtzt ist.

Der Bergbau hat eine Zentralposition in viele Generationen. Das Bild das nach vorne kommt ist wirklich schrecklich. Jeder Tag, ein Leben lang, tief in der Erde hauen in schwarzen Stein. Schweißbedeckte und schwarze Oberkörper, die arbeiten in niedrige, muffige und dunkle Raumen. Gefahr für Einstürz, Feuer und Explosionen. Augen die kein Tageslicht sehen. Und das alles für einen Hungerlohn. Überleben!

Es ist einfach dann zu sagen: ‘ Wie gut haben wir es jetzt’, oder ‘ich soll zufrieden seinmit… weil damals….oder die….’ Diesen Momenten stimulieren mich aber fast unbegrenzt das Leben völlig zu benutzen. Möglichkeiten zu sehen und zu ergreifen. Die eigene Qualitäten kennen zu lernen und diese auch zu benutzen. Für mich selber und für alle Menschen die hier schon gewesen sein. Amen!

Posted by tjerk in Bochum, Caravan, Domstad aan zee
22:27

Oberbürgermeister gesucht?

Dortmund ist mit ein halb Million Menschen der grösste Stad von das Ruhrgebied. Nach eine kürtzen nacht, ein Interview für Die Bildzeitung heute morgen, ging ich mit meine Gitarre und Dachs nach das Rathaus. Ein sticker am grösses Glasen Tür stand: ‘Hunde verboten’. Aber Dachs ist ein wesentliches faktor und Amulett auf deser Reise so ich neme Sie doch mit rein. Ich bin gespannt wass passieren soll, im Deutschland ist Ordnung und Struktur sehr rigoros. “Is Herr Oberbürgermeister zu Hause? Wir wollen im gerne eine Anhängerkupplung Hülse anbieten. Und die Utrechtsen Glückwünsche aushändigen mit Ruhr 2010. Es ist Freitag und das ganze Rathaus ist fast leer erklärt die Karin Koch von die Empfang. Wenn wir später knocken am Tür des ‘Oberbürgermeister’ am 2te Etage ist da tatsächlich niemand da.

Wieder zurück unten merke ich das die grösse Halle von das Rathaus ein phantastische Klankwirkung hat. Ich singe ‘Domstad’ Ode an Utrecht, Mitte im Halle für Karin wenn es ‘Vredenburg’ ist und Angebote Sie eine Anhängerkupplung Hülse an. Ob du ein Bürgermeister, Automechanike, Briefträger oder Rezeption bist, es sind die Menschen die Ruhr, Ruhr machen!

Posted by tjerk in Caravan, Dortmund, Ruhr2010
15 januari 2010 10:29

Utrecht grusst Dortmund

Original blog posted on: 14 Januar 2010 23:19

Was ein Tag! In Kürze: ein WDR Kamera-Team reist mit während der Lift mit “Iron-man” Jurgen nach Dortmund. Da angekommen ein prominente Platz für City Hall.
Mein Liet “ik laat de liefde toe” vor der Kamera ab die Friedenssauele.  Die Sperre von meinem Wohnwagen war kaputt.Trampen zu dem Eriba Service ins Dortmund vor einer total Check up. Am Abend ins dunkel mit einem Pappe neben der Weg probieren zurück zu kommen nach das Zentrum. “Engel Regina” hat uns mitgenommen und bringt uns nach einer Restaurant (wir hatten nur Frühstück gehabt). Die Auto’s unterwegs anerkennen der Wohnwagen, hupen und schwingen. Jetzt, 23.14 Uhr, wieder zurück auf der Friedensplatz, zufrieden und W-lan ins Wohnwagen, müde aber doch ein Beweis von Leben hier online. Morgen mehr Geschichten, Bilder und Bildzeitung auf Besuch. Bonne nuit to you all!

Posted by tjerk in Caravan
13 januari 2010 22:59

‘Wer bist du?’ versus ‘Was macht es mit dir?’

Original Blog posted on:

13 Januar 2010 11:04

Die ‘Ankopplung gesucht Reise’ ist 10 Tage auf den Weg und jetzt geschieht mehr als zuvor in einer Woche.

tjerk 2Die Niederländische Radiostationen rufen mir ungefähr 2 bis 3 mal pro Tag an. Das ist schön und besonders und weil ich mir jeden Mahl ausdrucken soll, zwingt es mir bis Selbstreflexion.

Jeder fragt mir: ‘Wer bist du jetzt?’

Ein logischen Frag für eine Reise wie dieser. In dieser Zeit ist es auch sehr logisch, weil die Menschheit fast nur Handy zu bereichen ist. Es gibt ein Bild von der Situation von deinem Kontakt und man kann sich besser einzufühlen wie es ist an der andere Seite von der Telefon.

Wer bist du?

Eine andere Frage welcher ich nicht fast gehört habe ist: ‘Was macht es mit dir?’. Wegen das Design, die Grundlegenden von dieser Projekt werde ich sehr direkt konfrontiert mit universale Thema’s wie: Siecherheit,  Abschied nehmen,  Vertrauen und Mut. Wann du die Thema’s kleiner und persönlich macht entsteht das folgende: Was ist Siecherheit eigentlich? Was braucht man an Siecherheit? Persönlich liebe ich Abschied nehmen nicht und gerade jetzt, wann ich wieder ein bisschen Siecherheit und neue Kontakte gefunden habe, soll ich wieder Abschied nehmen und in dem Unsicherheit springen. Das ist was ich jetzt untersuch und womit ich experimentiere. Jetzt bleibt die Frage: Wer sind Sie? Und, was macht es mit Sie?tjerk 1

Deutsche Übersetzung bei Tom Jansen

Posted by tjerk in Bochum, Caravan
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