Klare Aussicht
Ab dem 200 Meter hohen Fernsehturm, der 1973 auf einer Hügel gebaut wurden, hat man eine wunderschöne Aussicht über die Provinz Baranya. Das Mecsekgebirge, die Hügel von West nach Ost. Der große Krater des ehemaligen Bergwerkes. Und hinter der Stadt die enormen Flächen in Richtung Süden, Jugoslavien. Pécs ist buchstäblich und figürlich die Verbindung zwischen dem Westen Europas und dem Balkan, dem Osten. Ich bin unterwegs von West nach Ost und bin enttäuscht, vielleich passt erschüttert besser, wegen der Armut. Im Ruhrgebiet sind viele Dörfer und Städte finanziell am Ende. Es war unglaublich zu hören, dass 2010 im Ruhrgebiet noch viele Kinder ohne Frühstück zur Schule gehen, weil die Eltern dies nicht zahlen können.
Und sogar in Wien, zwischen dem Gepränge, ist die Armut in den Gesichtern, Körpern und den Augen der Menschen sichtbar. In Ungarn ist dies nicht anders, ebenso in Pécs.
Zurzeit wird hier im Rahmen des Kulturellen Haupstadt 2010 Programms vieles neu gebaut. Zum großen Teil wird dies von der EU finanziert. Eine neue Konzerthalle, ein Wissenszentrum, eine Autobahn. Viele Plätze und Straßen werden renoviert und neue Spielplätze werden gebaut. Um die Kulturelle Hauptstadt Europas zu sein, bietet große Möglichkeiten für Veränderung. Eine Möglichkeit für einen riesen Impuls für die Stadt und Provinz. Von Wichtigkeit ist das dies von einem großen Teil der Bevölkerung gesehen und getragen wird. Eine hoffnungsvolle Aussicht ist für jeden wichtig. Aber wie macht man das und wie baut man das zusammen auf?
Utrecht